Zum Inhalt
kadeemy
Alle Folgen

Folge

Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?

Stell dir nichts vor. Das klappt erstaunlich schlecht. Wir machen eine Kiste so leer, wie es geht, und schauen, was die Physik darin noch findet. Dann geht es um die Frage selbst und um fünf Antworten aus Philosophie, Physik und Religion. Keine davon ist bewiesen. Alle Quellen unten.

Auf YouTube ansehen

Quellen

39 Aussagen, 67 Quellen. Stand der Recherche: 12. Oktober 2026.

So prüfen wir

Hier steht jede Tatsachenaussage aus dem Video, mit den Quellen, auf die sie sich stützt. Jede Aussage im Video ist mit diesen Quellen belegt. Die Seiten haben wir beim Abruf gesichert. Die Archiv-Kopien im Internet Archive zeigen, was dort zu dem Zeitpunkt stand, auch wenn sich die Seite später ändert.

Nicht alles ist gleich gut belegt. Das sagen wir im Video offen, und hier steht es an jeder Aussage:

Belegt
Mindestens zwei unabhängige, seriöse Quellen sagen dasselbe.

Quellen mit dem Zusatz ergänzend sind Fan-Portale oder Blogs. Sie geben Hintergrund, zählen bei uns aber nicht als Beleg.

Fehler gefunden? Schreib es in die Kommentare unter dem Video oder an hi@kadeemy.de. Korrekturen pinnen wir dort oben an.

Einstieg 0:00Nichts vorstellen

In diesem Teil kommen keine neuen Tatsachenaussagen vor.

Kapitel 1 1:19Leer ist nicht nichts

1:30 Belegt

„Ganz leer ist die Kiste trotzdem nicht. Durch die Wände strahlt Wärme herein.“

  1. Wärmestrahlung (Temperaturstrahlung) (LEIFIphysik)LEIFIphysik (Joachim Herz Stiftung), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Thermal radiation (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 27.09.2026
  3. Blackbody radiation (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 26.06.2026
  4. Wärmestrahlung (Unterrichtsmaterial DESY)Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 30.03.2025

1:45 Belegt auch bei 4:07

„Selbst dann bleibt laut Quantenphysik etwas übrig: Felder. Sie füllen den ganzen Raum. Und sie kommen nie ganz zur Ruhe. Selbst im Zustand mit der kleinsten möglichen Energie zittern sie ein wenig.“

  1. Physicists Use Quantum Mechanics to Pull Energy out of Nothing (Quanta Magazine 2023)Quanta Magazine, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 17.09.2026
  2. The Casimir effect: a force from nothing (Astrid Lambrecht, Physics World 2002)Physics World (IOP Publishing), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 22.09.2026
  3. Lamoreaux 1997, PRL 78, 5 (Volltext-Kopie, MIT)Massachusetts Institute of Technology, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

2:08 Belegt auch bei 2:12, 2:16

„Zwischen ihnen ist so wenig Platz, dass nur ganz bestimmte Schwankungen hineinpassen.“

  1. Casimir effect (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 15.09.2026
  2. Lamoreaux 1997, PRL 78, 5 (Volltext-Kopie, MIT)Massachusetts Institute of Technology, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. The Casimir effect: a force from nothing (Astrid Lambrecht, Physics World 2002)Physics World (IOP Publishing), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 22.09.2026

2:23 Belegt

„Vorhergesagt hat das 1948 der Physiker Hendrik Casimir.“

  1. Casimir, On the attraction between two perfectly conducting plates (Proc. KNAW 51, 1948)Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. The Casimir effect: a force from nothing (Astrid Lambrecht, Physics World 2002)Physics World (IOP Publishing), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 22.09.2026
  3. Casimir effect (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 15.09.2026
  4. Lamoreaux 1997, PRL 78, 5 (Volltext-Kopie, MIT)Massachusetts Institute of Technology, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

2:28 Belegt

„1997 wurde diese Kraft eindeutig gemessen.“

Einordnung: Lamoreaux maß 1997 zwischen einer gewölbten Linse (Kugel) und einer flachen Platte, nicht zwischen zwei parallelen Platten: Platten parallel genug zu halten, gelang ihm nicht (S28). Die erste Messung mit zwei parallelen Platten veröffentlichten Bressi und Kollegen 2002 (S107). Es ist dieselbe Kraft, das Bild zeigt Casimirs Vorhersage mit Platten, das Etikett nennt darum den Aufbau von 1997 (Anklage 2026-10-06 A01).

  1. Lamoreaux, Demonstration of the Casimir Force in the 0.6 to 6 µm Range (Phys. Rev. Lett. 78, 5, 1997)American Physical Society, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.09.2026
  2. The Casimir effect: a force from nothing (Astrid Lambrecht, Physics World 2002)Physics World (IOP Publishing), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 22.09.2026
  3. Lamoreaux 1997, PRL 78, 5 (Volltext-Kopie, MIT)Massachusetts Institute of Technology, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  4. Bressi, Carugno, Onofrio, Ruoso, Measurement of the Casimir Force between Parallel Metallic Surfaces (Phys. Rev. Lett. 88, 041804, 2002)American Physical Society, abgerufen 06.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.02.2026

2:34 Belegt auch bei 2:32

„Man kann sie auch ganz ohne das zitternde Vakuum berechnen.“

  1. R. L. Jaffe: The Casimir Effect and the Quantum Vacuum (Phys. Rev. D 72, 021301, 2005)arXiv, veröffentlicht 2005, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 29.09.2026
  2. Casimir effect and the quantum vacuum (Jaffe 2005), OSTI-EintragU.S. Department of Energy, OSTI, veröffentlicht 2005, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  3. Robert L. Jaffe (MIT Physics, Fakultätsseite)MIT Department of Physics, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 17.04.2026

2:42 Belegt

„Zwei seiner Energiestufen sollten nach der älteren Theorie genau gleich hoch liegen. Sie tun es nicht ganz. Für diese Messung gab es sogar einen Nobelpreis.“

Einordnung: Gemessen haben Willis Lamb und Robert Retherford gemeinsam (S83); den Nobelpreis 1955 bekam Lamb (geteilt mit Polykarp Kusch für eine andere Entdeckung). Die beiden Niveaus heißen genau 2S½ und 2P½; das Bild nennt beide Messer und diese Schreibweise, der Ton bleibt bei Lamb.

  1. Willis E. Lamb, Facts (Nobelpreis Physik 1955)Nobel Prize Outreach, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 20.09.2026
  2. Landmarks: Lamb Shift Verifies New Quantum Concept (APS Physics 2012)American Physical Society, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 26.08.2026
  3. Lamb Shift in Atomic Hydrogen (Praktikumsanleitung University of Washington)University of Washington, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 18.05.2026

2:50 Belegt

„Und die übliche Erklärung für den Unterschied ist wieder das zitternde Vakuum.“

  1. Lamb Shift in Atomic Hydrogen (Praktikumsanleitung University of Washington)University of Washington, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 18.05.2026
  2. Lamb, Fine structure of the hydrogen atom (Nobel Lecture 1955)Nobel Prize Outreach, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.03.2026
  3. Landmarks: Lamb Shift Verifies New Quantum Concept (APS Physics 2012)American Physical Society, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 26.08.2026

3:12 Belegt

„Die Urknalltheorie beschreibt aber etwas anderes. Sie erzählt, wie sich das Universum aus einem sehr heißen, dichten Zustand entwickelt hat, vor rund 13,8 Milliarden Jahren. Woher dieser Zustand kam, sagt sie nicht.“

  1. Big-bang model (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 22.09.2026
  2. The early universe (CERN)CERN, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 25.09.2026
  3. Universe Overview (NASA Science)NASA, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  4. The big bang (Institute of Physics)Institute of Physics, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 16.07.2026

3:30 Belegt

„Der Kosmologe Lawrence Krauss schrieb 2012 ein Buch mit dem Titel: Ein Universum aus dem Nichts.“

  1. David Albert, On the Origin of Everything (New York Times Book Review, 2012)The New York Times, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 25.10.2025
  2. Philosophy under attack: Lawrence Krauss and the new denialism (The Conversation)The Conversation, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Lawrence Krauss On 'A Universe From Nothing' (NPR 2012)NPR, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 06.07.2026
  4. Has Physics Made Philosophy and Religion Obsolete? (Interview mit Lawrence Krauss, The Atlantic 2012)The Atlantic, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026

3:36 Belegt auch bei 3:44

„Seine Idee: Nach den Gesetzen der Quantenphysik ist das Nichts nicht stabil. Universen könnten von selbst entstehen.“

  1. Has Physics Made Philosophy and Religion Obsolete? (Interview mit Lawrence Krauss, The Atlantic 2012)The Atlantic, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026
  2. David Albert, On the Origin of Everything (New York Times Book Review, 2012)The New York Times, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 25.10.2025
  3. Krauss, A Universe From Nothing (Simon & Schuster UK)Simon & Schuster, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 14.02.2025

3:49 Belegt auch bei 3:57

„Der Philosoph David Albert schrieb dazu in einer Rezension sinngemäß: Auch das leerste Vakuum ist eine bestimmte Anordnung von physikalischem Zeug.“

  1. David Albert, On the Origin of Everything (New York Times Book Review, 2012)The New York Times, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 25.10.2025
  2. Has Physics Made Philosophy and Religion Obsolete? (Interview mit Lawrence Krauss, The Atlantic 2012)The Atlantic, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026
  3. Philosophy under attack: Lawrence Krauss and the new denialism (The Conversation)The Conversation, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

Kapitel 2 4:15Ein Absender

4:22 Belegt

„1714 schrieb der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz sie so auf …“

  1. Gottfried Wilhelm Leibniz (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Leibniz, Die philosophischen Schriften, hg. C. I. Gerhardt, Bd. 6 (Berlin 1885), Volltext (OCR des Scans der Bayerischen Staatsbibliothek)Internet Archive (Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  3. Pourquoi y a-t-il quelque chose plutôt que rien ? (Textauszüge, Université de Nantes)Université de Nantes, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 29.06.2024
  4. Gottfried Wilhelm Leibniz (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 20.09.2026
  5. Profil der Leibniz Universität HannoverLeibniz Universität Hannover, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  6. Gottfried Wilhelm Leibniz (Leibniz-Gemeinschaft)Leibniz-Gemeinschaft, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  7. Es war einmal ein Universalgelehrter (DFG)Deutsche Forschungsgemeinschaft, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

4:26 Belegt

„Warum gibt es eher etwas als nichts?“

  1. Pourquoi y a-t-il quelque chose plutôt que rien ? (Textauszüge, Université de Nantes)Université de Nantes, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 29.06.2024
  2. Leibniz, Die philosophischen Schriften, hg. C. I. Gerhardt, Bd. 6 (Berlin 1885), Volltext (OCR des Scans der Bayerischen Staatsbibliothek)Internet Archive (Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  3. Leibniz, Principles of Nature and Grace, based on Reason (Übersetzung Jonathan Bennett)Early Modern Texts, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  4. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

4:33 Belegt

„Das Nichts ist einfacher und leichter als etwas.“

  1. Leibniz, Die philosophischen Schriften, hg. C. I. Gerhardt, Bd. 6 (Berlin 1885), Volltext (OCR des Scans der Bayerischen Staatsbibliothek)Internet Archive (Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  2. Pourquoi y a-t-il quelque chose plutôt que rien ? (Textauszüge, Université de Nantes)Université de Nantes, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 29.06.2024
  3. Leibniz, Principles of Nature and Grace, based on Reason (Übersetzung Jonathan Bennett)Early Modern Texts, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

4:42 Belegt auch bei 4:47

„Dann ist X aber selbst schon etwas, und du kannst wieder fragen: Warum gibt es X?“

  1. Nothingness (Stanford Encyclopedia of Philosophy, Roy Sorensen)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Leibniz, Principles of Nature and Grace, based on Reason (Übersetzung Jonathan Bennett)Early Modern Texts, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

Kapitel 3 4:51Fünf Antworten

5:18 Belegt

„… und er nannte dieses notwendige Etwas Gott …“

  1. Leibniz, Principles of Nature and Grace, based on Reason (Übersetzung Jonathan Bennett)Early Modern Texts, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Leibniz, Die philosophischen Schriften, hg. C. I. Gerhardt, Bd. 6 (Berlin 1885), Volltext (OCR des Scans der Bayerischen Staatsbibliothek)Internet Archive (Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  3. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

5:21 Belegt

„Viele religiöse Traditionen antworten ähnlich: mit einem Schöpfer, der notwendig existiert, anders als die Welt.“

  1. Cosmological Argument (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Cosmological argument (Britannica)Encyclopaedia Britannica, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 08.09.2026
  3. Lawrence Krauss On 'A Universe From Nothing' (NPR 2012)NPR, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 06.07.2026

5:26 Belegt

„Dagegen spricht eine einfache Frage: Warum sollte dann nicht die Welt selbst dieses notwendige Etwas sein?“

  1. Cosmological Argument (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Hume, Dialogues Concerning Natural Religion (Projekt Gutenberg)Project Gutenberg, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 25.08.2026
  3. Hume on Religion (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  4. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Blog des Autors 2018)Sean Carroll (Preposterous Universe), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026

5:37 Belegt

„Der Physiker Frank Wilczek, später Nobelpreisträger, brachte 1980 in einem Aufsatz über Materie und Antimaterie den Satz auf: Das Nichts ist instabil.“

  1. The Cosmic Asymmetry between Matter and Antimatter (Scientific American, Dezember 1980)Scientific American, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Blog des Autors 2018)Sean Carroll (Preposterous Universe), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026
  4. Frank Wilczek, Facts (Nobelpreis Physik 2004)Nobel Prize Outreach, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 29.06.2026
  5. Why there is something rather than nothing: The finite, infinite and eternal (arXiv 2012)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

5:50 Belegt

„Der Einwand: Etwas, das instabil ist, ist schon etwas.“

  1. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Why there is something rather than nothing: The finite, infinite and eternal (arXiv 2012)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Has Physics Made Philosophy and Religion Obsolete? (Interview mit Lawrence Krauss, The Atlantic 2012)The Atlantic, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026

5:59 Belegt auch bei 6:03

„Der Physiker Max Tegmark meint: Jede mathematisch denkbare Welt existiert wirklich.“

  1. Why Does the World Exist? (Rezension, Christian Science Monitor 2012)The Christian Science Monitor, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. On the First Anthropic Argument in Astrobiology (arXiv)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 18.08.2025
  3. Max Tegmark, The Mathematical Universe (Volltext, arXiv)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 06.08.2026
  4. Is the Universe Made of Math? [Excerpt] (Max Tegmark, Scientific American 2014)Scientific American, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 15.08.2026
  5. Why there is something rather than nothing: The finite, infinite and eternal (arXiv 2012)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

6:14 Belegt auch bei 6:26

„1948 stritt der Philosoph Bertrand Russell im Radio über die Existenz Gottes, und dabei kam genau diese Frage auf. Sein Satz: Das Universum ist einfach da, und das ist alles.“

  1. Russell, Why I Am Not a Christian (London 1957), darin: The Existence of God. A Debate between Bertrand Russell and Father F. C. Copleston (Volltext, OCR)Internet Archive (Digital Library of India), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  2. Cosmological Argument (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Bertrand Russell (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  4. A Debate on the Argument from Contingency (Russell, Copleston, BBC 1948) ergänzendcopleston.net, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 06.09.2026

6:28 Belegt

„Der Einwand kam von seinem Gegenüber im Radio, einem Jesuitenpater: Warum es etwas gibt und nicht nichts, genau das sei doch die Frage.“

  1. Russell, Why I Am Not a Christian (London 1957), darin: The Existence of God. A Debate between Bertrand Russell and Father F. C. Copleston (Volltext, OCR)Internet Archive (Digital Library of India), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026
  2. Bertrand Russell (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 04.10.2026

6:42 Belegt

„Sie tut so, als wäre das Nichts der Normalfall und das Etwas die Überraschung. Aber warum eigentlich?“

  1. Nothingness (Stanford Encyclopedia of Philosophy, Roy Sorensen)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Why Is There Something Rather Than Nothing? (Sean Carroll über Grünbaum, Discover 2007)Discover Magazine, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Adolf Grünbaum, Why is There a World AT ALL, Rather Than Just Nothing? (Ontology Studies 9, 2009)Ontology Studies (RACO), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 30.01.2024

6:52 Belegt

„Es gibt unendlich viele Arten, wie eine Welt mit etwas darin aussehen kann. Aber nur eine einzige leere. Wenn man so zählt, ist das Nichts der unwahrscheinlichste Fall von allen.“

  1. van Inwagen, Why Is There Anything At All? (Volltext)andrewmbailey.com, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 21.03.2026
  2. Nothingness (Stanford Encyclopedia of Philosophy, Roy Sorensen)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Why is There Something Rather than Nothing? A Probabilistic Answer Examined (Philosophy)Cambridge University Press, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 20.04.2024
  4. Why there is something rather than nothing: The finite, infinite and eternal (arXiv 2012)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

7:02 Belegt

„Allerdings ist umstritten, ob man Welten überhaupt so zählen darf.“

  1. Nothingness (Stanford Encyclopedia of Philosophy, Roy Sorensen)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Why is There Something Rather than Nothing? A Probabilistic Answer Examined (Philosophy)Cambridge University Press, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 20.04.2024
  3. van Inwagen, Why Is There Anything At All? (Volltext)andrewmbailey.com, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 21.03.2026

Kapitel 4 7:13Keine Antwort?

7:17 Belegt

„Manche Philosophen sagen: Erklären heißt, etwas auf etwas anderes zurückzuführen. Für das Ganze gibt es aber kein anderes mehr. Wer beim Nichts anfängt, hat keine Zutaten, aus denen eine Erklärung folgen könnte.“

  1. Nothingness (Stanford Encyclopedia of Philosophy, Roy Sorensen)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Blog des Autors 2018)Sean Carroll (Preposterous Universe), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026

7:32 Belegt

„Der Physiker Sean Carroll hält es darum für gut möglich, dass die Frage keine Antwort hat. Vielleicht ist die Welt einfach da, und die Suche nach einem letzten Grund läuft ins Leere.“

  1. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (arXiv 2018)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 09.09.2026
  2. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Blog des Autors 2018)Sean Carroll (Preposterous Universe), abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 10.09.2026
  3. Sean Carroll, A Universe from Nothing? (Blog des Autors 2012, Abschnitt „The end of explanations“)Sean Carroll (Preposterous Universe), veröffentlicht 28.04.2012, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  4. Why Is There Something Rather Than Nothing? (Sean Carroll über Grünbaum, Discover 2007)Discover Magazine, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

7:42 Belegt

„Wer an einen notwendigen Grund glaubt, sieht das anders. Für Leibniz trägt dieses notwendige Etwas den Grund für sein Dasein in sich selbst.“

  1. Leibniz, Principles of Nature and Grace, based on Reason (Übersetzung Jonathan Bennett)Early Modern Texts, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Sean Carroll, Why Is There Something, Rather Than Nothing? (Volltext)arXiv, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  3. Cosmological Argument (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026

7:52 Belegt

„Ludwig Wittgenstein hat es in einen Satz gepackt: Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern dass sie ist.“

  1. Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus (deutsch/englisch, hg. Kevin Klement, UMass Amherst)University of Massachusetts Amherst, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026
  2. Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus (Projekt Gutenberg, deutsch/englisch 1922)Project Gutenberg, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 01.10.2026
  3. Ludwig Wittgenstein (Stanford Encyclopedia of Philosophy)Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen 03.10.2026. Archiv-Kopie vom 03.10.2026